Messzug einer neuen Generation UST 02
Um neuartige Fehler der Schienen zu erkennen, die erst mit dem sich entwickelnden Hochgeschwindigkeitsverkehr auftreten und somit bei herkömmlichen Geschwindigkeiten nicht bekannt waren, wurde ein zweigliedriger Messzug konzipiert. Der Messzug dient insbesondere dazu, Headchecks zu ermitteln, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Durch solche Headchecks, die bis in den Schienenfuß reichen können, sind Risse oder sogar Brüche in der Schiene möglich.
Mit dem UST 02 werden verschiedene Messverfahren realisiert, die eine Fehlererkennung mit genauer lokaler Zuordnung ermöglichen. Die Analyse der Messergebnisse erfolgt mit entsprechender Software. Dadurch ist es möglich, vorbeugende Wartungsempfehlungen zu geben, die den Betreiber in die Lage versetzen, eine optimierte Instandhaltung durchzuführen.